Über uns

Ihre Gastgeber

Familie Müller-Roth

Willkomm

So begrüssen wir im Toggenburg unsere Gäste. Wir freuen uns, Sie in unserem  traditionsreichen Gasthaus willkommen zu heissen und verwöhnen Sie gerne mit hausgemachten Spezialitäten.

Im Jahr 2004 haben wir, Monika und Christian Müller, den Familienbetrieb «Frohwies» übernommen und führen ihn – bereits in der dritten Generation - mit grosser Freude weiter. Dabei haben wir von der Milchproduktion umgestellt auf die tierfreundliche Mutterkuhhaltung mit der ursprünglichen, robusten und für unsere Lagen bestens geeigneten Rasse Aubrac.

​Unser über 500 Jahre altes Haus liegt wunderschön auf einer Hügelkuppe im sonnigen und nebelfreien Neckertal zwischen St. Peterzell und Bächli/Hemberg. Es beherbergt Sie in gastlicher Gemütlichkeit und in unserer Gaststube sorgt noch ein Kachelofen für wohlige Wärme. Im Sommer laden sonnige, aussichtsreiche Plätzchen zum Geniessen und Verweilen ein. Fernab von Lärm und Verkehr können Sie bei uns abschalten und den Alltag abschütteln.

Ihre Kinder können sich auf dem kleinen Spielplatz vergnügen und unseren Mutterkühen und Hühnern einen Besuch abstatten. Für gemütliches Beisammensein sorgt unsere Kegelbahn.

In unserer Küche wird auf dem Holzherd noch eine echte Holzherdröschti gemacht; das Gemüse stammt aus dem eigenen Garten, der Most wächst auf den eigenen Hochstammbäumen und das Fleisch kommt vom eigenen Hof. Wo sonst gibt es noch Holderwein und Holderzunne?​

Eine gute Tageskarte, Hausgeräuchertes, Toggenburger Chäsflade, Grillspezialitäten, eine feine Weinauswahl, hausgemachte Spätzli und Suppen, bunte und knackige Salate und grosszügige Coupes runden unser Angebot ab. Besonders an Wochenenden gibt es bei uns oft Hausmusik; mit etwas Glück greifen wir oder andere Musiker bei Ihrem nächsten Besuch in die Tasten oder Saiten und sorgen für eine gemütliche Stimmung.

Unser Haus liegt mitten in einem wunderschönen und leichten Wandergebiet und direkt am bekannten Knobelweg; im Winter laden drei nahegelegene Skilifte zum Wintersport ein. Auch eine 1km lange Schlittelbahn finden Sie in unmittelbarer Umgebung (am Wochenende mit Postautodienst).

Wenn Sie ein gemütliches Wochenende oder stressfreie Familienferien verbringen möchten, sind Sie in unseren Gästezimmern am richtigen Ort. Alle Zimmer verfügen über eine sonnige Aussicht in die schönen Toggenburger Hügel; je nach Verfügbarkeit dürfen Sie unser schönstes Zimmer mit dem grossen Balkon beziehen.

Wenn Sie für ein Familienfest den geeigneten Rahmen suchen, dann sind Sie bei uns auch am richtigen Ort. Unser Säli bietet Platz für ca. 25-40 Personen. Gerne unterbreiten wir Ihnen gluschtige Menüvorschlage.

Unser sagenhaft gutes Fleisch gibt es übrigens auch für die eigene Küche zu kaufen – Ihre Fleischbestellung nehmen wir gerne per Email (s. Rubrik Landwirtschaft/Zucht) oder Telefon (071 377 11 43) entgegen.

Monika und Christian Müller-Roth

Wir freuen uns, Sie in unserem Hause willkommen zu heissen!

Monika & Christian Müller-Roth

Chronik von der Liegenschaft «Frohwies»

Seit dem 1. Januar 2004 bewirtschaften nun Monika und Christian Müller-Roth die Liegenschaft «Frohwies» in der 3. Generation. Unser Ziel ist es, die Traditionen des Hauses weiter zu pflegen und in diesem Stiele weiterzuführen. Wir sind aber auch für neue Sachen offen und sind gespannt, was die Zeit noch alles mit sich bringt.

Am 20. August 1996 verstarb Frieda Müller-Raschle, erst 55-jährig durch ein Herzversagen. Von da an bewirtschaftete Ernst Müller den Betrieb mit Restaurant mit verschieden Angestellten und Aushilfen weiter bis und mit Dezember 2003.

Im Jahre 1962 heiratete Ernst Müller jun. Frieda Raschle und übernahm die Landwirtschaft pachtweise. Im selben Jahr gründete Ernst zusammen mit Willi Valotti die Kapelle «Echo vom Hemberg». Am Klavier wurden die beiden von Amalie Müller und am Bass von Hermann Bösch begleitet. Später löste Walter Alder Amalie am Klavier und Köbi Schiess Hermann Bösch am Bass ab.

Die Kapelle war in der ganzen Schweiz bestens bekannt und sie durften viele schöne Auftritte an Radio- und Fernsehveranstalltungen erleben.

Bis in die späten 70er Jahre durften viele Feriengäste in diesem Haus begrüsst werden. Dann kam die Zeit, in der das Fliegen immer günstiger wurde und viele Leute ihre Ferien im Ausland verbrachten. Ferien auf dem Land waren einfach nicht mehr «Mode».

Bis zum Jahre 1960 war die Frohwies eine Sommerwirtschaft und über die Wintermonate geschlossen. In den Sommermonaten verbrachten viele Kurgäste aus der ganzen Schweiz Ihre Ferien hier.

Bis ca. im Jahre 1965 hatte es in der Pension 2 Einzelbadewannen und ein Doppelbad. Die Hauseigene Quelle lieferte Eisenhaltiges Wasser, welches in grossen Häfen erhitzt wurde. Viele Leute kamen ins Gasthaus um ein Bad zu nehmen, da dies in den meisten Häusern zu dieser Zeit noch keine vorhanden waren. Anschliessend wurde noch ein tüchtiger Jass geklopft oder noch etwas gegessen. Die Quelle liefert auch heute noch das Wasser für unsere Tiere im Stall.

Es hatte in dieser Zeit auch viele Kriegsflüchtlinge in der gesamten Region. In St. Peterzell waren viele Polen interniert, welche dann in die Pension kamen um ein Bad nehmen zu können.

Die beiden hatten bestimmt keinen leichten Anfang, denn zu dieser Zeit war die Wirtschaft sehr schwach und im Jahr 1939 brach dann der 2. Weltkrieg aus. Im November diesen Jahres kam Ernst jun. zur Welt. Da Ernst Müller sen. der Ackerbau alles andere als fremd war, ging er während den Kriegsjahren in der ganzen Gemeinde die Felder säen und dreschen, während Hulda Zuhause die Pension und das Gasthaus führte, sowie die Kinder auferzog.

Ernst Müller sen. wuchs im Winzenberg oberhalb Lütisburg auf der Liegenschaft "zur frohen Aussicht", welches ebenfalls ein Gasthaus und eine Pension war auf. Im Alter von ca. 20 Jahren wollte Ernst mit ein paar Kollegen aus der Umgebung nach Amerika auswandern, was in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts viele Europäer wagten. Aber genau zu jener Zeit wurde Ernst sehr krank und konnte folglich nicht mit seinen Kollegen nach Amerika reisen. Bald lernte Ernst Hulda Rhyner vom Bolten, ebenfalls ein Wirtshaus oberhalb Nassen, kennen und heiratete Sie. Im Jahre 1937 zogen die beiden vom Winzenberg nach Bächli und Übernahmen die Liegenschaft «zur frohen Wies».

Durch einen tragischen Unfall beim Holzen verunglückte der junge Nachfolger der Familie Näf tödlich und deshalb wurde die Liegenschaft verkauft.

Bevor Ernst Müller sen. im Jahre 1937 die Liegenschaft «zur frohen Wies» käuflich erwarb, waren etwa 5 bis 6 Generationen Näf auf dieser Heimat.

Zum Vergleich: in Hemberg wohnen im Jahre 2006 noch 950 Einwohner!

Die Gemeinde Hemberg war von ca. 1820 bis 1900 eine Stickereihochburg und in dieser Zeit zählte die Gemeinde 2200 Einwohner, wovon viele von Ihnen von der Stickerei lebten.

Über die Besitzer der Liegenschaft zu diesen Zeiten ist leider nichts bekannt, da zu dieser Zeit Handänderungen noch nicht Grundbuchamtlich festgehalten wurden. Durch mündliche Überlieferungen ist bekannt, dass die Frohwies früher ein sogenantes «Tätschhaus» war, wie es in dieser Region noch üblich war. Zudem hatte es wie in vielen Häusern im Toggenburg um das 18. Jahrhundert im Keller ein Sticklockal.

Diese Jahreszahl ist in der Fassade auf der Sonnenseite eingearbeitet. Daraus lässt sich vermuten, dass dieses Haus also im Mittelalter erbaut wurde. Natürlich war die Form des Hauses noch nicht dieselbe wie man es heute kennt, wurden doch immer wieder Renovationen und Umbauten getätigt. Wir nehmen an, dass im Jahre 1733 ein weiterer Umbau am Haus gemacht wurde, denn auch diese Jahreszahl ist in die Fassade eingearbeitet.